Jaya.jpg
 
 

TRACES OF THE FAMILIAR (März 2017) 

Jaya Pelupessy & Felix van Dam 

Der 1989 in Utrecht geborene aufsteigende Nachwuchsfotgraf Jaya Pelupessy schloss 2013 mit Auszeichnung an der Universität für Künste in Utrecht ab. Neben zahlreichen Preisen wie dem Mondriaan Fund 2015 & 2016, Steenbergen Stipendium 2013, Thesis Award 2013, FOAM Unseen 2013, steht er 2017 als Anwärter im Interesse des Fotomuseums Winterthur. 

Gemeinsam mit Felix van Dam entstand 2016 das Projekt Traces of the Familiar.Im März 2017 wird im Auftrag des FotoForums und der kuratorischen Leitung von Nicolás Hafele, die Ausstellung im FotoForumWest, Adolf-Pichler-Platz 8, 6020 Innsbruck stattfinden. 

 

Fasziniert von, wie die Fotografie Bilder erzeugt, entwickeln die 2 jungen Fotografen aus Utrecht, eine neue Technik mit einer Kamera, welche die Fotografie mit dem Siebdruck kombiniert. Neben den Resultaten ihrer Experimente (Drucke, die zwischen einem Siebdruck und einer Fotografie oszillieren und an historische Fotografien erinnern) zeigen sie Bilder die den Ablauf des Arbeitsprozesses presentieren.

Die Arbeit illustriert eine Auseinandersetzung mit den bislang bekannten Techniken und setzt sich dabei mit den Ursprüngen der Fotografie auseinander, um an neue Möglichkeiten für das Medium zustossen. Die Künstler betrachten die Schritte hin zur Entdeckung als gleichwertig zu dem letzendliche entstehenden Produkt. 

Motiviert von enthusiastischer Neugier tauchen die beiden Künstler ein in die Strukturen der Fotografie und den fiktiven Charakter des Mediums in Beziehung zur Realität. Die Ausstellung reflektiert darüber, wie Objekte von einer Kamera übersetzt werden und presentiert sie wie Archäologische Funde. Gleichzeitig überdenkt die Arbeit den wahren Träger der Fotografie indem sie verschieden Wege des Abbildens erforscht. Traces of the Familiar ist eine kalei- doskopische Erfahrung einer neuen Art von Fotografie in der jedes Bild eine Spur der Realität trägt, und sie doch nie ganz zeigt.